
| Inhalt Ausgabe 48 / Nov 06
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Happy Birthday Bezirksverband Frankfurt !! Ich kann mich noch lebhaft an die Hundertjahrfeier des HPhV-Kreisverbandes Frankfurt (7.11.1981) in der Alten Oper erinnern. Ich war in diesem Jahr Studienrat geworden und gleichzeitig damit auch in den Philologenverband eingetreten. Mit Staunen sah ich, was die Frankfurter Philologen an diesem Tag auf die Beine gestellt hatten. Orchester und Chöre aus verschiedenen Frankfurter Gymnasien brachten Beiträge, prominente Gastredner waren geladen. Dazu gab es eine Festschrift 100 Jahre Philologen in Frankfurt, die das damalige Redaktionsteam von Schule in Frankfurt zusammengestellt hatte. 204 bedruckte Seiten mit hochkarätigen Beiträgen zu Erziehung und Bildung aus der Feder von Frankfurter Philologen. Das Motto der Festschrift: erziehung zum wahren schönen guten. Nun, nach 25 Jahren ist eine neue Jubiläumsfeier angesagt und Schule in Frankfurt möchte hierzu auch einen Beitrag liefern, keine aufwendige Festschrift zwar, so doch eine neue Ausgabe von SchiFF, die Nummer 48. Schule in Frankfurt ist ein Kind des Bezirksverbandes Frankfurt und zeigte nicht selten den etwas eigenwilligen, mitunter sogar rebellischen Geist der hiesigen Philologengruppe. 1978 entstand die Idee, eine eigene Zeitung zu gründen, eine, in der die „Basis“ sich zu Wort melden konnte. Januar 1979 erschien dann die sogenannte „Nullnummer“, 12 Schreibmaschinenseiten, im Handbetrieb auf Matritze getippt, vervielfältigt und geheftet. Dr. Baldur Gabriel (Carl-Schurz-Schule) - von ihm stammen alle Frankfurter Adlerfotos für die Titelblätter - hatte den Vorsitz, bis er ihn im Jahre 1996 an Heinz Aydt (Herderschule) weitergab. Zwei Jahre später wurde mir das Steuer von SchiFF anvertraut, und es erschienen die Nummern 39 bis 47, letztere im November 2003. Warum die lange Pause? Liegt es daran, daß der alte Geist in der nachrückenden Generation keinen engagierten Widerhall mehr findet? Es wurde jedenfalls immer schwerer, Philologen zu finden, die in der Lage und bereit waren, intelligente Beiträge für das Blatt zu liefern. Darüber hinaus wurde - aller kämpferischen Artikel zum Trotz - die Arbeitsbelastung der Kollegen immer höher geschraubt, wurden in den Schulen zahlreiche Gremien und Sonderaufgaben geschaffen, denen sich die Kollegen auf Dauer nicht entziehen können. Wo bleibt dann noch die Zeit zum Denken und zum Schreiben? Andererseits, und das ist im Grunde auch ein Anlaß zum Feiern, wer von den Gründerkollegen hätte 1979 mit Erscheinen der ersten Nummer daran geglaubt, daß SchiFF auch noch im Jahre 2006 erscheint? Hans Stegerer |
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